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140 Years. 140 Places. – Eine Reise, die zeigt, warum Mercedes-Benz mehr ist als nur eine Automarke

25.6.2026
Avatar von Hartmut Adam
Hartmut Adam
6 Minuten

Mercedes-Benz feiert 140 Jahre Automobilgeschichte mit „140 Years. 140 Places.“: Drei S-Klassen reisen über sechs Kontinente zu 140 ikonischen Orten.

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Manchmal braucht es nur einen einzigen Stern, um Menschen überall auf der Welt miteinander zu verbinden.

Genau dieses Gefühl begleitet die Reise von Mercedes-Benz zum 140-jährigen Jubiläum. Und je länger man sich mit dieser Idee beschäftigt, desto mehr versteht man, wie außergewöhnlich sie eigentlich ist. Denn in einer Zeit, in der die Automobilbranche oft von Reichweiten, Softwareupdates und Quartalszahlen dominiert wird, entscheidet sich Mercedes-Benz bewusst für etwas völlig anderes: für Emotion. Für Begegnungen. Für Geschichten.

„140 Years. 140 Places.“ ist keine sterile Roadshow. Keine digitale Hochglanzsimulation. Kein schnell konsumierbarer Social-Media-Moment. Es ist eine echte Reise. Eine Reise über mehr als 50.000 Kilometer. Über Alpenpässe, durch Megacities, entlang historischer Straßen, vorbei an Orten, an denen die Geschichte des Automobils geschrieben wurde.

Und plötzlich wird klar: Hier geht es um weit mehr als nur um ein neues Auto.

Natürlich steht die neue S-Klasse im Mittelpunkt. Jenes automobile Symbol, das seit Jahrzehnten als Maßstab für Luxus, Komfort und Ingenieurskunst gilt. Doch diesmal wird die S-Klasse nicht einfach nur präsentiert. Sie bewegt sich hinaus in die Welt. Sie begegnet Menschen. Sie sammelt Geschichten. Sie wird Teil von Erinnerungen. Genau darin liegt die unglaubliche Kraft dieser Idee.

Schon der Auftakt am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart hatte etwas fast Feierliches. Von dort aus begann die Reise zurück zu den Ursprüngen der Marke – nach Bad Cannstatt, wo Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach einst den schnelllaufenden Verbrennungsmotor entwickelten. Weiter nach Ladenburg zum Automuseum Dr. Carl Benz. Orte, an denen man förmlich spüren kann, wie alles begann.

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Besonders emotional wirkt der Halt in Wiesloch. Dort, wo Bertha Benz 1888 während ihrer legendären Fernfahrt Benzin in einer Apotheke kaufte – und damit unbeabsichtigt die erste Tankstelle der Welt erschuf. Heute steht dort eine moderne S-Klasse. Zwischen Vergangenheit und Zukunft liegen plötzlich keine 140 Jahre mehr, sondern nur wenige Meter Asphalt.

Und genau darin liegt die Magie dieser Reise.

Mercedes-Benz feiert seine Geschichte nicht wie ein Museum. Sondern wie etwas Lebendiges.

Während viele Marken versuchen, Tradition möglichst modern aussehen zu lassen, schafft Mercedes-Benz etwas viel Schwierigeres: Die Marke wirkt glaubwürdig. Echt. Emotional. Man merkt bei jeder Etappe, dass hier Menschen am Werk sind, die verstanden haben, dass ein Automobil weit mehr sein kann als reine Mobilität.

Und genau dort durfte auch ich, Hartmut Adam, Chefredakteur des FAT.Mobility-Reports, Teil dieser außergewöhnlichen Reise werden. Eine Etappe, die vermutlich für immer bleiben wird. Von Zürich über St. Moritz bis nach Nizza – eine Strecke, die sich weniger wie eine Pressereise anfühlte, sondern eher wie ein rollendes Kapitel Automobilgeschichte.

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Schon Zürich hatte diesen besonderen Auftaktcharakter. Die neue S-Klasse glitt beinahe lautlos durch die Stadt. Elegant. Unaufgeregt. Fast majestätisch. Während draußen das urbane Leben pulsierte, herrschte innen jene Ruhe, die nur eine S-Klasse erzeugen kann. Man versteht plötzlich, warum dieses Auto seit Jahrzehnten Staatsoberhäupter, Unternehmer, Künstler und Visionäre begleitet. Nicht wegen des Luxus allein. Sondern wegen dieses einzigartigen Gefühls von Gelassenheit.

Doch die eigentliche Magie begann in den Bergen.

Die Fahrt Richtung St. Moritz wirkte wie aus einem Kinofilm. Schneebedeckte Gipfel. Enge Passstraßen. Sonnenlicht, das sich im Eis spiegelte. Und mittendrin dieser Jubiläumskonvoi aus Vergangenheit und Zukunft. Moderne S-Klassen neben historischen Mercedes-Ikonen. Ein Bild, das man kaum inszenieren kann, weil es zu perfekt wirkt.

Als die Fahrzeuge schließlich auf dem gefrorenen See von St. Moritz standen, entstand einer dieser seltenen Momente, in denen man als Journalist kurz vergisst zu arbeiten. Absolute Ruhe. Klirrende Kälte. Und dieses fast surreale Bild einer S-Klasse vor alpiner Kulisse. Dort wurde plötzlich greifbar, was Mercedes-Benz mit dieser Reise eigentlich erreichen will: Emotionen schaffen, die bleiben.

Denn genau das fehlt vielen modernen Markenauftritten heute.

Alles ist schnell geworden. Austauschbar. Digital glattpoliert. Doch diese Reise lebt von echten Erlebnissen. Von Straßen. Von Wetter. Von Begegnungen. Von langen Tagen hinter dem Steuer und diesen besonderen Augenblicken, wenn Technik, Landschaft und Emotion miteinander verschmelzen.

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Und dann kam die Route Richtung Süden.

Über legendäre Straßen führte die Reise weiter nach Nizza. Die Landschaft veränderte sich mit jedem Kilometer. Die schroffen Alpen wurden langsam von mediterranem Licht abgelöst. Die Luft wurde wärmer. Die Farben intensiver. Und plötzlich öffnete sich hinter einer Kurve die Côte d’Azur.

Dort, entlang der legendären Route Napoleon, erreichte der Konvoi schließlich den Hafen von Nizza – begleitet vom historischen Mercedes 35 PS. Jenem Fahrzeug, das Anfang des 20. Jahrhunderts den Grundstein für die ersten echten Mercedes-Modelle legte. Vergangenheit und Zukunft fuhren hier nicht nebeneinander her. Sie verschmolzen miteinander.

Genau deshalb ist diese Aktion so außergewöhnlich.

Denn Mercedes-Benz macht hier etwas, das in der Automobilbranche fast verloren gegangen ist: Die Marke erzählt Geschichten mit Seele.

Und diese Geschichten hören nicht in Europa auf.

Die europäische Etappe führte die S-Klasse weiter über Madrid, San Sebastián, Paris und Brüssel bis nach Spa-Francorchamps – jener legendären Rennstrecke, auf der Motorsportgeschichte geschrieben wurde. Zwischen Eiffelturm, Route Napoleon und den belgischen Ardennen zeigte die Reise eindrucksvoll, wie tief Mercedes-Benz mit der europäischen Automobilkultur verwurzelt ist.

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Danach verlagerte sich die Reise nach Südamerika – und plötzlich änderte sich die gesamte Atmosphäre. Rio de Janeiro. São Paulo. Curitiba. Maldonado. Buenos Aires. Die Anden. Santiago de Chile. Die S-Klasse bewegte sich durch pulsierende Städte, endlose Weiten und spektakuläre Naturkulissen. Besonders die Fahrt durch die argentinischen Pampas oder entlang der hochgelegenen Straßen Brasiliens machte deutlich, dass diese Reise nicht nur Hochglanz zeigen will, sondern echte Bewegung. Echte Distanzen. Echtes Reisen.

In Nordamerika bekam die Tour schließlich fast schon ikonischen Charakter. Miami. Sebring. New York. Die Niagarafälle. Nashville. Arizona. Der Grand Canyon. San Francisco. Orte, die weltweit sofort Bilder im Kopf entstehen lassen. Gerade dort wirkte die neue S-Klasse beinahe wie ein moderner Reisewagen alter Schule – geschaffen dafür, große Entfernungen nicht einfach nur zurückzulegen, sondern zu erleben.

Und auch Asien wurde zu einem zentralen Kapitel dieser Weltreise. Seoul. Beijing. Shanghai. Shenzhen. Osaka. Mount Fuji. Vietnam. Orte voller Dynamik, Technologie und Zukunft. Gerade in China und Japan wurde sichtbar, wie sehr Mercedes-Benz den globalen Wandel des Automobils mitgestalten will. Zwischen futuristischen Skylines, traditionsreichen Gärten und modernster KI-Technologie entstand ein faszinierender Kontrast zwischen Herkunft und Zukunft.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Größe dieser Idee.

Mercedes-Benz zeigt nicht einfach nur 140 Jahre Geschichte. Die Marke zeigt, dass das Automobil auch heute noch Menschen verbinden kann. Über Ländergrenzen hinweg. Über Generationen hinweg. Über Kulturen hinweg.

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Und genau jetzt wirkt diese Botschaft wichtiger denn je.

Denn die Automobilwelt befindet sich im größten Wandel ihrer Geschichte. Elektrifizierung. Digitalisierung. Künstliche Intelligenz. Alles verändert sich. Umso entscheidender wird die Frage, welche Marken dabei ihre Seele bewahren.

Mercedes-Benz beantwortet diese Frage nicht mit großen Werbeslogans.

Sondern mit einer Reise.

Mit echten Straßen. Mit echten Menschen. Mit echten Emotionen.

Und vielleicht ist genau das die größte Leistung von „140 Years. 140 Places.“: Dass man am Ende nicht nur über Technik oder Luxus spricht.

Sondern über Gefühle.

Über Erinnerungen.

Über das Reisen.

Und über diesen einen Stern, der seit 140 Jahren Menschen überall auf der Welt bewegt.