Mit dabei waren wir im Mazda 6e. Unser Testwagen war mit der 68,8-kWh-Batterie ausgestattet und leistet 190 kW (258 PS) sowie 320 Nm Drehmoment. Die elektrische Limousine bietet eine WLTP-Reichweite von bis zu rund 480 Kilometern und kann mit bis zu 165 kW Gleichstrom geladen werden. Auf den abwechslungsreichen Strecken der Schenna e.motion stellte der Mazda 6e seine Alltagstauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis. Schon bei der Anreise überzeugte uns der Mazda mit einer realen Reichweite von gut 400 Kilometern. Ob kurvenreiche Passstraßen, längere Überlandetappen oder die anspruchsvolle Auffahrt zum Stilfser Joch – der Japaner überzeugte mit hohem Fahrkomfort, präzisem Fahrverhalten und einer bemerkenswerten Effizienz. Damit passte er perfekt zum nachhaltigen Charakter der Veranstaltung.

Tag 1: Golf, Sekt, Orchideen und ein Bunker voller Schätze
Für uns begann die Schenna e.motion im Hotel Sonnenparadies in Schenna. Mit seiner traumhaften Lage oberhalb von Meran, dem entspannten Ambiente und dem herrlichen Blick über das Etschtal bot es den perfekten Rahmen für die kommenden Tage.
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen startete das Teilnehmerfeld in Schenna zur ersten Etappe. Die Route führte zunächst durch die beeindruckende Landschaft Südtirols zum Golfplatz Eppan.
Dort wartete bereits die erste Fun-Prüfung der Schenna e.motion auf die Teilnehmer – und die hatte es in sich. Auf dem Golfplatz Eppan mussten die Teams ihr Talent mit Schläger und Ball unter Beweis stellen. Die Aufgabe: Mit lediglich zwei Golfschlägen möglichst nah an die Fahne kommen. Was auf den ersten Blick einfach klingt, entpuppte sich schnell als echte Herausforderung. Zwischen gelungenen Annäherungen, überraschenden Ausreißern und viel Gelächter entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund stand.
Anschließend wurde es prickelnd. Bei der Sektkellerei Vis à Vis erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die Herstellung hochwertiger Sekte und konnten verschiedene Sorten verkosten. Besonders beeindruckend war die anschließende Besichtigung des Bunkers, in dem die edlen Tropfen unter optimalen Bedingungen teilweise bis zu acht Jahre lagern. Die konstanten Temperaturen schaffen ideale Voraussetzungen für die Reifung und verleihen den Sekten ihren besonderen Charakter.
Den Abschluss des ersten Tages bildete die Orchideenwelt in Gargazon. Bevor die Teilnehmer zum gemeinsamen Dinner zusammenkamen, blieb ausreichend Zeit, die beeindruckende Anlage zu erkunden. Die Orchideenwelt zählt zu den größten Orchideensammlungen Europas und beherbergt Tausende Orchideen sowie zahlreiche exotische Pflanzen aus aller Welt. Beim Rundgang durch die tropisch anmutenden Gewächshäuser boten sich faszinierende Einblicke in eine farbenprächtige Pflanzenwelt. Zwischen außergewöhnlichen Blüten, Palmen und seltenen Pflanzen entstand eine Atmosphäre, die eher an einen botanischen Garten in den Tropen als an Südtirol erinnerte.
Im Anschluss fand das Dinner in dieser besonderen Kulisse statt. Die Kombination aus kulinarischem Genuss und exotischem Ambiente machte den Abend zu einem perfekten Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Tag 2: Wetterumschwung und das legendäre Stilfser Joch
Der zweite Tag präsentierte Südtirol von einer völlig anderen Seite. Waren am Vortag noch Temperaturen von über 30 Grad erreicht worden, sorgten nun Regen, Nebel und teilweise weniger als 20 Grad für eine fast herbstliche Atmosphäre.
Die rund 200 Kilometer lange Route führte über einen der spektakulärsten Alpenpässe Europas: das Stilfser Joch. Die zahlreichen Kehren, die eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft und die anspruchsvolle Strecke machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Für zusätzliche Spannung sorgte eine besondere Wertungsprüfung. Auf den letzten 15 Kilometern bis zur Passhöhe mussten die Teams schätzen, mit welchem Akkustand sie oben ankommen würden. Eine Aufgabe, die angesichts der Steigung und der niedrigen Temperaturen durchaus knifflig war. Für unseren Mazda 6e war dies gleichzeitig ein interessanter Praxistest. Wir lagen mit unserer Schätzung erfreulich nah am tatsächlichen Ergebnis, mussten zwischenzeitlich sogar die Heizung einschalten, um die Kalkulation passend zu gestalten.
Auf der Passhöhe wartete eine wohlverdiente Stärkung in der Tibet-Hütte. Während draußen Nebel und Regen über die Berge zogen, bot die urige Hütte einen gemütlichen Rückzugsort. Bei regionalen Spezialitäten konnten die Teilnehmer die imposante Hochgebirgskulisse genießen.
Anschließend führte die Strecke weiter durch die Schweiz. Die beeindruckenden Bergpanoramen und die abwechslungsreichen Straßen sorgten dafür, dass auch dieser Streckenabschnitt zu einem echten Highlight wurde.
Bevor es zurück nach Schenna ging, stand mit dem Besuch der Hofkäserei Englhorn noch ein weiterer kulinarischer Höhepunkt auf dem Programm. Bei einer Führung durch den Familienbetrieb erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die traditionelle Käseherstellung und erfuhren, wie aus hochwertiger Südtiroler Milch die verschiedenen Käsespezialitäten entstehen. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen. Von milden bis kräftig gereiften Sorten bot sich die Gelegenheit, die Vielfalt regionaler Käseprodukte kennenzulernen.
Nach diesem letzten Programmpunkt ging es zurück nach Schenna. Anders als am ersten Abend stand der zweite Abend den Teilnehmern zur freien Verfügung. So konnte jeder den Tag ganz nach seinen eigenen Vorstellungen ausklingen lassen – sei es bei einem gemütlichen Abendessen, im Wellnessbereich des Hotels Sonnenparadies oder bei einem Spaziergang durch den Ort.

Tag 3: Dolomitenpanorama, Völser Weiher und Kaffeegenuss
Zum Abschluss zeigte sich Südtirol noch einmal von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für perfekte Bedingungen.
Die Route führte zunächst nach St. Peter, wo die Teilnehmer bei bestem Wetter einen kurzen Kaffeestopp einlegten. Anschließend ging es weiter in Richtung Seiser Alm. Bereits die Anfahrt begeisterte mit beeindruckenden Ausblicken auf die Dolomiten und die markanten Gipfel des Schlerngebiets.
An der Talstation der Seiser Alm Bergbahn stand die nächste Fun-Prüfung auf dem Programm. Wie an den Vortagen waren Geschicklichkeit und Teamarbeit gefragt. Die lockere Atmosphäre und der sportliche Ehrgeiz sorgten erneut für viel Spaß innerhalb der Gruppe.
Zum Mittagessen führte die Tour an den malerischen Völser Weiher. Eingebettet in eine traumhafte Naturlandschaft und mit Blick auf das Schlern-Massiv zählt der Bergsee zu den schönsten Naturplätzen Südtirols. Die entspannte Mittagspause bot die perfekte Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.
Die letzte Station der Schenna e.motion 2026 war die Kaffeerösterei Caroma. Bei einer spannenden Führung erhielten wir Einblicke in die Welt des Kaffees – von der Auswahl der Bohnen über die verschiedenen Röstverfahren bis hin zum fertigen Espresso. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen. Der Besuch bildete einen genussvollen Abschluss einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Fazit
Drei Tage Schenna e.motion haben eindrucksvoll gezeigt, warum die Veranstaltung inzwischen weit über Südtirol hinaus einen hervorragenden Ruf genießt. Für den Mazda 6e war die Tour gleichzeitig ein Test unter realen Bedingungen. Ob sommerliche Temperaturen, Regen, Alpenpässe oder anspruchsvolle Bergstrecken – die elektrische Limousine überzeugte mit hohem Komfort, ausgewogenem Fahrverhalten und einer alltagstauglichen Reichweite.
Wer Südtirol nicht nur sehen, sondern erleben möchte, findet bei der Schenna e.motion eine Veranstaltung, die Fahrspaß, Genuss und Entschleunigung auf einzigartige Weise miteinander verbindet.
Autor: Pauline Pauillac
www.schenna-emotion.com

