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Hybrid-Horizonte

20.1.2026
KL
Klaus Ludewig
5 Minuten

Honda in Erlensee: Ein Tag, der zeigt, wie vielseitig, erwachsen und überraschend emotional moderne Mobilität sein kann.

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Es gibt Pressetermine, die man besucht, weil sie organisatorisch notwendig sind. Und es gibt Fahrveranstaltungen wie diese in Erlensee – die man erlebt, weil sie ein Gefühl transportieren.
Ein Gefühl von technischer Klarheit. Von japanischer Ruhe. Von einem Hersteller, der sich seiner Werte bewusst ist und gleichzeitig die Zukunft im Blick hat.Honda hat an diesem Tag nicht einfach eine Modellpalette aufgereiht.
Es war vielmehr eine Reise durch die eigenen Gene – von leisen Hybriden über ein ikonisches Coupé der Zukunft bis hin zu einem spielerischen Elektroroller, der Urbanität neu definiert.Ein Tag, der zeigt: Mobilität ist bei Honda mehr als ein Produkt.
Sie ist Haltung.Der Tag beginnt früh, die Luft noch frisch, der Himmel in einem hellen Pastell. Ein leichter Dunst liegt über dem Gelände, als die ersten Honda-e:HEV-Modelle still und unaufgeregt aus den Hallen rollen. Das Gelände selbst wirkt zweckmäßig – gerade deshalb ist es die perfekte Bühne: naturnah genug für Landstraßen, strukturiert genug für urbane Szenarien.Kaffee in der Hand, Mitarbeiter mit freundlichen „Guten Morgen“-Grüßen, keine aufgesetzte Show.
Alles wirkt echt. Japanisch echt.

Und dann stehen sie da, die Protagonisten des Tages:
HR-V e:HEV, Civic e:HEV, Jazz, ZR-V, CR-V – als hätte Honda seine gesamte Hybrid-Philosophie für ein paar Stunden in einem Halbkreis versammelt.

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HR-V e:HEV – der stille Perfektionist

Ich beginne im HR-V.
Ein Auto, das im Alltag oft unterschätzt wird – vielleicht weil es nicht laut nach Aufmerksamkeit verlangt. Der Innenraum empfängt mich mit einer Mischung aus angenehmer Schlichtheit und cleverer Raumökonomie.Erster Druck aufs Fahrpedal, erster Meter über den Asphalt.
Und sofort ist dieses klassische Honda-Gefühl da: leise Souveränität, technische Präzision ohne Effekthascherei, fließende Übergänge im Hybridantrieb, die fast meditativ wirken.Der HR-V ist kein Showstar.
Er ist dieser entspannte Freund, der zuverlässig auftaucht, wenn man ihn braucht – und genau deshalb unschlagbar ist.

Civic e:HEV – ein Hybrid mit Herzschlag

Ganz anders der Civic.
Allein schon das Design zeigt Selbstbewusstsein. Und sobald man den Starter drückt, spürt man: Hier wird Effizienz mit einem sportlichen Charakter geheiratet, der in dieser Klasse eine Seltenheit ist.Auf den Landstraßen rund um Erlensee zeigt der Civic seine Stärken:
präzise Lenkung, engagierte Abstimmung, spürbare Dynamik, ein Fahrgefühl, das motiviert.
Er wirkt, als wollte er beweisen, dass Hybrid nicht brav sein muss. Sondern können darf: schnell, direkt, lebendig.

Und bei all dem bleibt er typisch Honda:
mehr Substanz als Show.

Jazz & ZR-V – die zwei Seiten der Vernunft

Zwischen zwei Gesprächen greife ich zum Schlüssel des Jazz – und lande in einem Raumwunder. Das Magic-Seat-Konzept macht diesem Auto seit Jahren zu Recht eine Berühmtheit. Doch der Jazz e:HEV der aktuellen Generation fühlt sich zugleich erwachsener an: hochwertiger, ruhiger, mit überraschend viel Raffinesse.Der ZR-V wiederum präsentiert sich als harmonischer Allrounder in Bestform.
Die Mischung aus klarer Linienführung, ruhigem Fahrverhalten und hochwertigem Komfort macht ihn zum Auto für Menschen, die „einfach ein gutes Auto wollen“ – und gleichzeitig Wert auf Modernität und Stil legen.

CR-V e:HEV – die große Souveränität

Und dann der CR-V.
Ein Modell, das seit Jahrzehnten zu den stabilsten Größen im Honda-Universum gehört – und genau diesen Anspruch auch heute erfüllt. Der Innenraum: großzügig. Das Fahrgefühl: gelassen. Die Hybridabstimmung: nahezu perfekt.Man steigt ein und spürt sofort:
Hier geht es nicht um Beschleunigungsrekorde.
Hier geht es um Reisen. Um Familien. Um Verlässlichkeit.Der CR-V ist nicht das Auto, das sich in den Vordergrund drängt.
Er IST der Vordergrund.

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Der Moment der Emotion: Der neue Honda Prelude

Doch der wahre Gänsehautmoment dieses Tages wartet auf mich nicht auf der Straße, sondern in einer ruhigen Ecke der Halle. Dort steht er: der neue Honda Prelude. Nicht fahrbereit, noch im Stand. Aber jetzt schon elektrisierend.Eine Ikone, wiedergeboren.
Klare japanische Linien, Coupé-Haltung, sportliche Eleganz, die sich nicht aufdrängt, sondern ausstrahlt.Man spürt sofort, was der Prelude für Honda bedeutet:
eine Hommage an die eigene Historie – und gleichzeitig ein Blick nach vorn.
Ein Hybrid der nächsten Generation, der nicht rational, sondern emotional wirkt.Ich bleibe länger davor stehen, als ich es zugeben würde.
Und jeder Kollege macht es genauso.

CUV e: – zwei Räder, ein Lächeln

Zwischen Hybrid-Technik und Coupé-Emotionen wartet eine Überraschung: der neue Elektroroller CUV e:.
Ein schmaler, agiler, sympathischer City-Gleiter, der zeigt, dass Mobilität bei Honda immer groß gedacht wird – und gleichzeitig im Kleinen funktioniert.

Ein paar Minuten auf dem Roller, und man spürt dieses tiefe, einfache Gefühl:
Bewegung macht glücklich.
Und E-Mobilität muss nicht kompliziert sein.

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Fazit: Ein Tag mit Honda – und ein Blick in eine Zukunft

Erlensee hat mich überrascht.
Nicht, weil Honda sich neu erfunden hätte – sondern weil Honda wieder einmal beweist, dass Fortschritt nicht laut sein muss. Hier wird nicht schillernde Zukunftspropaganda betrieben.
Hier wird gezeigt, was Realität ist: technisch ausgefeilte Hybridmodelle, ein ikonischer Neustart wie der Prelude, urbane E-Mobilität mit dem CUV e: – alles durchdacht, alles authentisch, alles Honda.Am Ende dieses Tages fühlt sich die Hybridpalette nicht wie ein Kompromiss an.